Parkinsong Awards Verleihung und Berichte

Medienaussendung: Patientenorganisation zeichnet herausragende Parkinson-Forschung aus

Foto: Peter Purgar (für die redaktionelle Nutzung honorarfrei) Elisabethinen-Geschäftsführer Christian Lagger, Preisträger Philipp Mahlknecht (MedUni Innsbruck), Preisträgerin Nina Homayoon (MedUni Graz), Gerald Ganglbauer (ParkinsONline) Nicht im Bild: die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger Alessandra Fanciulli, Florian Krismer (Innsbruck) und Thomas Foki (Tulln)

Fünf Arbeiten von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der Med Unis Graz und Innsbruck sowie des Universitätsklinikums Tulln teilen sich 10.000-Euro-Award.

Medizinische Forschungspreise gibt es viele, doch dieser ist außergewöhnlich: Am Donnerstag wurde in Graz erstmals der Parkinsong Award an junge Ärztinnen und Ärzte für Parkinson-Forschungsarbeiten verliehen.

Den Preis vergibt die Patientenorganisation „ParkinsONline.at“. Das Preisgeld von 10.000 Euro hat Parkinsonline-Gründer Gerald Ganglbauer vor allem über das Musikprojekt „Parkinsong Duets“ (Motto: „People with Parkinson’s can be Rockstars“) aufgetrieben.

Über die Vergabe hat eine Jury aus Patientinnen und Patienten sowie spezialisierten Ärztinnen und Ärzten entschieden.

Die Gewinnerinnen und Gewinner sind:

  • Dr. Alessandra Fanciulli, Med Uni Innsbruck
    Early Distinction of Parkinson-Variant Multiple System Atrophy from Parkinson’s Disease
  • Dr. Thomas Foki, Universitätsklinikum Tulln
    Individual Cognitive Change After DBS-Surgery in Parkinson’s Disease Patients Using Reliable Change Index Methodology
  • Dr. Nina Homayoon, MedUniGraz
    Nigral Iron Deposition in Common Tremor Disorder
  • Dr. Florian Krismer, Med Uni Innsbruck
    Morphometric MRI Profiles of Multiple System Atrophy Variants and Implications for Differential Diagnosis
  • Dr. Philipp Mahlknecht, Med Uni Innsbruck
    Performance of the Movement Disorders Society Criteria for Prodromal Parkinson’s Disease: A Population-Based 10-Year Study

Verliehen wurde der Parkinsong Award 2020 Donnerstag Abend im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz.

Rückfragen: Martin Novak, +43664 4048123 oder martin.novak@conclusio.at

PARKINSONG AWARD 2019

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Forschungspreis PARKINSONG AWARD 2019

Um hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Parkinson-Forschung sichtbare Anerkennung zu verschaffen und Nachwuchs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im verstärkten Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anzuregen, wird erstmals der „PARKINSONG AWARD 2019“ verliehen.

Der Forschungspreis wird in Höhe von 10.000,– Euro vergeben und setzt sich aus dem Verkaufserlös des PARKINSONG DUETS Albums, einer Spende von Parkinsonline (PON), der freundlichen Parkinson Selbsthilfe und einer Spende von Gerald Ganglbauer, dem Initiator des Preises zusammen.

Bewerbungskriterien

Für die Preiszuerkennung in Frage kommen nach dem 1.1.2018 publizierte exzellente wissenschaftliche Arbeiten (wissenschaftliche Publikation) von jungen (unter 40 Jahren) Forscherinnen und Forschern, die den Erkenntnisstand in der Parkinsonforschung erweitern.

Bewerberinnen/Bewerber um den PARKINSONG AWARD 2019 müssen eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen und eines der folgenden Kriterien erfüllen: in Österreich geboren sein oder dort ihren ordentlichen Wohnsitz oder ein Anstellungsverhältnis zu einer österreichischen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung haben.

Einreichung

Die Einreichung sämtlicher Bewerbungsunterlagen hat bis spätestens 31.12.2019 in elektronischer Form (möglichst in Form von PDF-Dokumenten) an award2019@parkinsong.org zu erfolgen.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind vorzulegen:

  • auszuzeichnende Arbeit
  • 1-3 seitige deutsche Zusammenfassung der Arbeit
  • Lebenslauf (inklusive Publikationsliste)
  • Kopie Reisepass (Altersnachweis)

Die Anträge werden von einer Jury bewertet, die aus Mitgliedern des Vorstands und dem medizinischen Beirat von Parkinsonline (PON) besteht. Aufgrund dieser Bewertungen entscheidet der Vorstand über die Vergabe des Preises.

Eine Teilung des Preisgeldes ist explizit möglich, eventuell auch, dass er erst ein Jahr darauf vergeben wird, wenn keine der Einreichungen den Anforderungen entspricht.