Gabriele Hafner

Diagnose Parkinson: Sie unterstützt Betroffene

Gabriele Hafner war mit ihren Anliegen bei Bundeskanzler Sebastian Kurz | Foto: Glaser

HOCHSTRASS. Gabriele Hafner erkrankte im Alter von 40 Jahren an „Morbus Parkinson“. Die Diagnose riss Hafner, die heute Präsidentin der österreichischen Parkinson Selbsthilfe ist, über Nacht den Boden unter den Füßen weg.

Nicht Trübsal blasen

Was macht man mit einem Leben, das plötzlich vollkommen verändert vor einem liegt? Einem Leben, das mit vielen Einschränkungen und Schmerzen verbunden ist – und das für immer.
„Neuen Lebensmut fassen. Vorhaben herauskramen, die bisher ewig auf die lange Bank geschoben worden waren. Sortieren, was jetzt noch wichtig ist und was nicht. Das Leben leben und nicht einfach nur dabeistehen, während es an einem vorüberzieht“, weiß Gabriele Hafner.
Genau das ist es, was der Parkinson Selbsthilfe am Herzen liegt: Sie möchte anderen Betroffenen Mut machen und die Öffentlichkeit für diese Krankheit mehr sensibilisieren. Gabriele Hafner weiß aus Erfahrung, dass es wichtig ist, sich prominente Menschen ins Boot zu holen, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, um eine Bewusstseinsänderung herbeizuführen. „Deshalb machte ich mich auf den Weg, um Bundeskanzler Sebastian Kurz zu besuchen und mit ihm über ihre Anliegen zu sprechen. Dieser zeigte sich sehr interessiert, betroffen und möchte die Parkinson-Selbsthilfe bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über die Krankheit unterstützen. Schließlich leiden 20.000 Menschen in Österreich an Parkinson.

Sinnvolle Ergänzung

Die Parkinson Selbsthilfe Österreich – Dachverband ist eine bundesweite Patienten- Organisation. „Die Selbsthilfegruppen sind für Betroffene und deren Angehörigen eine sinnvolle Ergänzung zu ärztlichen Behandlungen. Hier bündeln sich Gemeinschaft, aktives Training, Informationen und Austausch sowie praktische Hinweise zur Bewältigung des Alltages. Die Parkinson Selbsthilfe Österreich möchte Betroffenen helfen und ihnen Mut machen. Jeder Mensch hat in der Gesellschaft seinen ganz besonderen Platz – auch mit und trotz Krankheit“, so Hafner.

Aus: meinbezirk.at
Burgenland – 
Oberpullendorf – Lokales

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