Seriöse Quellen

Anfangs ging man noch ins Netz um planlos zu „Surfen“, heute nennt man es „Googlen“, aber wenn man wirklich den Weizen von der Spreu trennen will, muss man „forschen“, um nicht von Dr. Google falsch beraten zu werden. Wir haben uns die Mühe gemacht, die wichtigsten deutschsprachigen Quellen zu suchen und bieten hier ein Quartett aus seriösen Seiten mit brauchbaren Informationen für Parkinson Betroffene und Angehörige jeden Alters. Was einen Arztbesuch aber nicht ersetzt, wenn es wo richtig weh tut.

Nicht zuletzt weil wir hier einen alten Bekannten treffen, den Wiener Neurologen Dr. Dieter Volc, ist Netdoctor ein Brunnen an Themen, die man immer schon einmal genauer hinterfragen wollte.

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Eine Suche findet 71 Artikel über Parkinson auf dieser Seite, aber noch praktischer ist eine A-Z Liste zu leicht verständlichen „Beipackzetteln“ aller Medikamente.

Das ist zwar eine deutsche Seite, die naturgemäß österreichische Pflege- gesetze nicht kennt, aber Hilfsmittel, oder barrierefreies Wohnen gibt es nirgendwo besser dargestellt.

Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet unabhängige, qualitätsgesicherte und service- orientierte Informationen rund um die Themen Gesundheit und Krankheit.

Parkinson Links (weltweit)

EUROPA

  • EPDA
    The European Parkinson’s Disease Association (EPDA) is the only European Parkinson’s umbrella organisation. We have been championing and working with the global Parkinson’s community for 25 years. As the leading voice for Parkinson’s in Europe, we provide information and resources to all Parkinson’s stakeholders, raise awareness of the disease’s complexities and impact, and advocate for concrete policy change that benefits the Parkinson’s community. Our vision is to enable all people with Parkinson’s to live a full life, while supporting the search for a cure.
  • GROSSBRITANNIEN

NACHBARLÄNDER

(Webseiten in Landessprache)

WELT

PARKINSONG AWARD 2019

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Forschungspreis PARKINSONG AWARD 2019

Um hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Parkinson-Forschung sichtbare Anerkennung zu verschaffen und Nachwuchs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im verstärkten Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anzuregen, wird erstmals der „PARKINSONG AWARD 2019“ verliehen.

Der Forschungspreis wird in Höhe von 10.000,– Euro vergeben und setzt sich aus dem Verkaufserlös des PARKINSONG DUETS Albums, einer Spende von Parkinsonline (PON), der freundlichen Parkinson Selbsthilfe und einer Spende von Gerald Ganglbauer, dem Initiator des Preises zusammen.

Bewerbungskriterien

Für die Preiszuerkennung in Frage kommen nach dem 1.1.2018 publizierte exzellente wissenschaftliche Arbeiten (wissenschaftliche Publikation) von jungen (unter 40 Jahren) Forscherinnen und Forschern, die den Erkenntnisstand in der Parkinsonforschung erweitern.

Bewerberinnen/Bewerber um den PARKINSONG AWARD 2019 müssen eine EU-Staatsbürgerschaft besitzen und eines der folgenden Kriterien erfüllen: in Österreich geboren sein oder dort ihren ordentlichen Wohnsitz oder ein Anstellungsverhältnis zu einer österreichischen Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung haben.

Einreichung

Die Einreichung sämtlicher Bewerbungsunterlagen hat bis spätestens 31.12.2019 in elektronischer Form (möglichst in Form von PDF-Dokumenten) an award2019@parkinsong.org zu erfolgen.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind vorzulegen:

  • auszuzeichnende Arbeit
  • 1-3 seitige deutsche Zusammenfassung der Arbeit
  • Lebenslauf (inklusive Publikationsliste)
  • Kopie Reisepass (Altersnachweis)

Die Anträge werden von einer Jury bewertet, die aus Mitgliedern des Vorstands und dem medizinischen Beirat von Parkinsonline (PON) besteht. Aufgrund dieser Bewertungen entscheidet der Vorstand über die Vergabe des Preises.

Eine Teilung des Preisgeldes ist explizit möglich, eventuell auch, dass er erst ein Jahr darauf vergeben wird, wenn keine der Einreichungen den Anforderungen entspricht.

Honeymoon mit der Selbsthilfe

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Zu jung für Parkinson, Gerald Ganglbauer, Stattegg 2015

2005 in Australien

Ich lebte seit 1989 in Sydney, New South Wales, in meiner Wahlheimat Australien und erfreute mich bester Gesundheit. Ich war gerade erst über 40 als ich Veränderungen wahrnahm. Restless Legs, Bewegungsstörungen, Depressionen. Im Juni 2005 vermutete mein Hausarzt, Dr. Irwin Light, dass ich Young Onset Parkinson haben könnte, nachdem ich ihm meine kleinen und einzeln für sich betrachtet harmlosen Symptome genau geschildert hatte. Im Rückblick hatte sich so manches über die Jahre angeschlichen.

Er überwies mich zu Dr. Leo Davies vom Royal Prince Alfred Hospital, der mir nach einigen Gesprächen und Therapieversuchen mit Sinemet ein Jahr später die Diagnose “Parkinson” stellte. Ich begab mich in Behandlung von Dr. Dudley O’Sullivan, einem Neurologen in Paddington, der seine Ordination nach seiner Pensionierung dem jungen Dr. Steven Tisch übergab. Der war, wie es der Zufall wollte, Österreicher.

Inzwischen hatte mich eine Freundin auf Parkinson’s New South Wales aufmerksam gemacht und mich mit einigen Broschüren versorgt. Es lag nahe, mit 300 Dollar gleich lebenslanges Mitglied zu werden, denn PNSW war die lokale Parkinson Selbsthilfe Organisation, die mich den Rest meines Lebens begleiten würde und ich hatte schon an einigen Treffen teilgenommen. In der City of Sydney selbst gab es jedoch nur eine chinesischsprachige Gruppe, sodass ich mich entschloss, nach Betroffenen in meiner engeren Umgebung zu suchen.

Am Welt-Parkinson-Tag 2008 lernte ich Chris Davis kennen, der an der University of Technology lehrte. Der UTS Campus lag genau mir gegenüber – praktischer gings gar nicht. An einem PNSW Stand am Martin Place traf ich auch einen Parkinson-Spezialisten, Dr. Simon Lewis. Zu dritt starteten wir meine erste eigene Selbsthilfegruppe in Australien und die gliederte sich nahtlos in die bestehende etablierte Struktur von PNSW ein, die auch Broschüren und Knowhow zur Verfügung stellte.

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Fotos von einem Treffen meiner USG in Sydney

Mit Hilfe einer Website und in enger Zusammenarbeit mit PNSW wuchs die Gruppe rasch zu einem Dutzend regelmäßiger Teilnehmer an und ich konnte die City of Sydney gewinnen, für unsere Treffen das Community Centre zur Verfügung zu stellen. Erleichternd war dabei der Umstand, dass ich der Stadtregierung als Chairman von einem Precinct Committee (Bezirk Ultimo) bereits gut bekannt war.

2007 – 2013 in Australien und Österreich

In jenen Jahren hatte ich als einer der Direktoren der Interessenvertretung der Auslandsösterreicher auch immer wieder in Österreich zu tun und suchte dort ähnliche Verhältnisse in der Selbsthilfe. Auf den ersten Blick war es auch so. Es gab Gruppen, Landesgruppen und einen Dachverband. Also wurde ich Mitglied beim Landesverband Steiermark und gründete 2010 in Graz eine YOPD Gruppe, da nur eine zwar nette aber überalterte Gruppe existierte. Zudem hatte ich das Glück, den Wiener Neurologen Dr. Willibald Gerschlager kennenzulernen und gemeinsam mit ihm ein österreichweites Parkinson-Forum aufzubauen, das ich acht Jahre lang moderierte.

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Mit meiner österreichischen YOPD SHG in Medien wie dem GRAZER

In diesem steirischen Verband konnte ich mich aber nicht entfalten. Ich war von PNSW Offenheit und Demokratie gewohnt, die Führung dieses Vereins warf mich aber sofort hinaus, als ich mich erkundigte, wie der Vorstand gewählt wurde und peinliche Fragen stellte. Ähnlich erging es auch einem anderen “jungen” Mitglied, Ulrike Sajko, die gleich nach mir hinausgeworfen wurde.

Durch meine Tätigkeit als Betreiber und Moderator des Forums war ich der gesamten Szene bekannt, zum Teil geschätzt, von anderen gefürchtet. Dieses “Tall poppy syndrome” machte mich leicht angreifbar und zum Reibebaum, obwohl sich ein großer Teil der Animositäten auf falsch interpretierte Kommunikation oder persönliche Meinungen stützte.

Unter solch vorbelasteten Bedingungen kam es 2010 zu einem ersten YOPD Treffen in Karlstein, Niederösterreich, das am Rande der damals noch vom alten Dachverband organisierten Parkinsontage im Waldviertel stattfand.

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Parkinsontage Karlstein, 2010

Die Teilnehmer waren sich einig und erachteten es als notwendig, die alten Strukturen der Parkinson Selbsthilfe zu erneuern, jedoch von da an auf verschiedenen Wegen. Ich wollte das mir auch in der internationalen Zusammenarbeit brauchbarste australische Modell einer NGO adaptieren. Also regionale, nicht zwingend durch Bundesländer eingegrenzte Gruppen, die sowohl für Alters-Parkinson als auch YOPD Sorge trugen und unter einem bundesweiten Dachverband mit einem demokratisch gewählten Vorstand das beste aus Patientenorganisation und Selbsthilfe vereinten.

Das sollte aus dem Dachverband heraus geschehen, der zu diesem Zeitpunkt von Ärzten und Apothekern gesteuert wurde, wo Betroffene keine Positionen auf Augenhöhe innehatten. Trotz positiver Signale des seinerzeit amtierenden Präsidenten Dr. Dieter Volc kam es am runden Tisch im Waldviertel zu keiner Zusammenarbeit.

Es bildete sich dort eine eigenständige YOPD Gruppe parallel zum bestehenden Dachverband, deren Akzeptanz aber schon an der Namensgebung scheiterte (JUPPS klang unseriös, Parkies verharmlosend und JuPark wurde ebenso abgelehnt). Ein vom federführenden Salzburger Joe Ebner gewagter Versuch eines JUPPS Forums versandete. Auch JUPPS werden alt und als sie Jahre später den führerlos dahinsiechenden Dachverband (der gesamte Vorstand war zurückgetreten) infiltrierten, waren sie kraftlos.

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Aus der ÖVP Presse

Aus dem Burgenland kam dann die letzte, mittlerweile ebenso gescheiterte Anstrengung von Gabi Hafner, statt einer neuen Gruppe einfach das alte Vehikel neu zu bemannen, also freiwerdende Funktionen im Dachverband mit ihren Freunden zu besetzen. Das ging eine Weile mit Unterstützung ihrer Partei, sie hat dabei aber vergessen, die Statuten zu ändern, was wieder nicht zuließ, allen Gruppen ein Dach zu bieten. Ihre Animosität ging sogar so weit, dass dieser “neue” Dachverband vor uns warnte, Parkinsonline (PON), die mittlerweile seit zehn Jahren etablierte freundliche Parkinson Selbsthilfe, sei keine von ihrem Verband autorisierte Selbsthilfevereinigung. Hört, hört.

„Wer fürchtet sich vor der schwarzen Frau …“

Ab 2013 in Österreich

Ein Wort zu dieser Vereinigung, die aus der kleinen Grazer Gruppe gewachsen war. Gemeinsam mit der „Rebellin“ Uli Sajko, die dem Landesverband Steiermark und seinem Präsidenten Helmuth Sonnenschein sogar vereinspolizeilich auf die Zehen gestiegen war, gründeten wir einen Verein. Wir waren ein gutes Team. Als Herz und Seele der Gruppe organisierte sie liebevoll unsere REAL Treffen und ich war für unseren Webauftritt und die Kommunikation zuständig. Der „alte“ Dachverband sah in uns eine konkurrenzierende Organisation und verweigerte PON die Mitgliedschaft. Das störte uns wenig und wir übernahmen sogar seine Funktionen, als ein Jahr lang kein Mux aus Wien kam. In der Zwischenzeit verknüpfte ich PON mit London (EPDA) und New York (World Parkinson Coalition), weil mich internationale Kooperationen ohnedies sehr interessierten.

Durch meine Ausbildung als akademischer Medienexperte und Web Entwickler, als auch mit meinen Englischkenntnissen aus 25 Jahren in Australien hatten wir einen kaum einzuholenden Vorsprung mit unserer Website und anderer Kommunikation sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Doch Joe Ebner und Gabi Hafner vereitelten bislang eine vereinte, bundesweite Organisation mit übler Nachrede, wo sie nur konnten, weshalb sich Österreichs Sympathien teilten. Wir hatten Freunde in Vorarlberg, Tirol, Wien und Kärnten, die Feinde waren in Salzburg, Ober- und Niederösterreich und dem Burgenland zu finden. Diese Gräben waren zu tief, als dass ich sie in meiner Amtszeit hätte schließen können. We agree to disagree, hätte ich früher gesagt.

Wie es weiter geht ist schwer vorher zu sagen. Die Krankheit holt uns alle langsam zu sich. Eine Heilung ist noch immer nicht in Aussicht. Der Honeymoon geht wie mit der Erkrankung auch mit der Selbsthilfe vorüber. Es wird sich ein Nachfolger finden. Die nächste Generation YOPD Betroffener hat nur noch nicht realisiert, dass sie sich selbst helfen müssen, was auch langsam in bundesweiten Gesundheitsgremien wie dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger erkannt und unterstützt wird.

Es war übrigens unser neuer Generalsekretär-Stellvertreter, Gerhard Rucker, der mich nach der Geschichte der Selbsthilfe gefragt hat, die ja weitgehend auch meine Geschichte ist. Damit er weiß, was in den zehn Jahren vor seinem Beitritt passiert ist, habe ich diesen Text geschrieben. Er wird auch in meinem letzten Buch, „Kopfbahnhof“ erscheinen. Ich hoffe, dass er motiviert, Verantwortung zu übernehmen.

Ich bereue nichts. Die ehrenamtliche Arbeit habe ich gerne und mit vollem Einsatz geleistet und dadurch diese „Scheiß Krankheit“ leichter ertragen.

Gerald Ganglbauer
Stattegg, 18. September 2019

PON Quartal REAL

Um den Wünschen unserer Mitglieder aus den Bundesländern nachzukommen und auch um den Anforderungen von ÖKUSS bei der Vergabe von Fördermitteln zu entsprechen, werden wir die sporadisch stattfindenden REAL Treffen unserer Chatgruppen strukturieren.

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Die bundesweiten Einzugsgebiete der PON Gruppen

Ab Frühjahr 2019 wird es in allen PON Gruppen zu Beginn jeder Jahreszeit ein PON Quartal REAL Treffen geben, wozu ein vor Ort lebender Gastgeber einlädt. Diese Person wählt ein geeignetes Lokal (einen „Stammtisch“) und fixiert jeweils passende Termine im März, Juni, September und Dezember. Das hat, neben der sozialen Funktion und dem persönlichen Austausch zwischen Bekannten aus dem Chat auch insofern Bedeutung, als es für neue Personen mit einem Bedürfnis für Kontakt und Information als Anlaufsstelle dient. Treffpunkte werden auf den vier PON Gruppenseiten West, Süd etc. angekündigt.

Kommen kann wer will,  Gastgeber müssen jedoch exklusive PON Mitglieder sein und werden von uns mit einem PON Pad ausgestattet, um als Kontakt für die Region erreichbar zu sein.

Interessierte Mitglieder wenden sich an Gerald Ganglbauer oder den PON Chat in ihrer Region.

Spendenkonto

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Unsere Bankverbindung ist das Vereinskonto bei der Steiermärkischen Sparkasse
BIC: STSPAT2GXXX IBAN: AT95 2081 5000 2202 7320

Dort werden alle Einzahlungen – Mitgliedsbeiträge, Ankäufe und Spenden – gerne angenommen. Herzlichen Dank.

Datenschutz und Parkinson

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Die neue Datenschutzverordnung

Sie trennt.     Sie verändert.     Sie tut schön.

Sie trennt. Die Selbsthilfegruppen kochen jede für sich ihr Süppchen, den Dachverband gibt es inzwischen wieder – was er macht bleibt geheim. PON bemüht sich durch Information und vielseitiger Homepage – trotzdem werden die Steirer ausgegrenzt. So war es in den letzten Jahren. Dank der Datenschutzverordnung, wo nun jeder gefragt sein will ob sein Foto, seine Selbsthilfegruppe, seine Projekte im Netz stehen dürfen oder nicht wird die Arbeit an der homepage zum Unsinn und damit löst sich das wenige gemeinsame Parkinsonösterreich auf in regionale Aktionen von denen keiner was weiß, weil nicht im Netz.

Sie verändert. Was heute schon trennend war trennt also noch mehr, was einmal Freunde waren ist  vergessen weil man sich nicht mehr liest, was einmal für die Parkinson Betroffenen erreicht werden wollte ist vorbei weil jede Internetarbeit mehr Fragen aufwirft bezüglich Datenschutz denn Nutzen für Parkinson Betroffene bringt. Wir haben verloren. Wir? All jene die sich für die Gemeinschaft eingesetzt haben. Alles ändert sich. Verändert sich. Verliert sich.

Sie tut schön. Ich bitte euch! Datenschutz ist doch etwas Gutes. Endlich wird dem Zuckerberg ein Riegel vorgeschoben. Und dem Gerald, der doch glatt die Selbsthilfegruppen Österreichs kostenfrei  für Interessierte und Neuerkrankte auf der Homepage von PON präsentierte. Schön. Jetzt heißt es eben suchen. Und das tut nicht schön.

To do Liste: Jedes mail Adressen bcc, heißt diese verstecken, pssst. Es darf ja keiner wissen wer noch davon weiß.

Darf ich jetzt all jenen die kein mail haben noch ihre Post zusenden oder muss ich fragen, ob sie wissen wollen, wann die nächste Veranstaltung stattfindet?

Darf ich den Wienern sagen, was PON plant oder missbrauche ich da das Wissen der Mitglieder?

Muss ich gar die Wiener mail Adresse löschen?

Am besten alle löschen. Alle Kontakte. Alle Telefonnummern. Alle Adressen.

Jetzt bist du datengeschützt.

Uli Sajko

Welt-Parkinson-Tag 11.4.2018

Nachdem PON die letzten beiden Jahre auf „Gedankensuche“ gegangen ist – erst in Pöllauberg und im Jahr darauf am Schöckl, findet heuer an diesem Tag die 4. ordentliche Generalversammlung statt. Allen Mitgliedern ging fristgerecht eine Einladung zu – Gäste, Interessierte, Angehörige, auch jene die keine Mitglieder sind, laden wir auch herzlich ein teilzunehmen – wenn auch nicht an der Neuwahl des Vorstandes, so doch an den speziell gewählten Vorträgen.

Dem Welt-Parkinson-Tag soll somit jener Stellenwert eingeräumt werden der ihm gebührt.

Alle weiteren Infos entnehmen Sie bitte Ihrer Einladung.

Internationale Solidarität

Natürlich sind wir wieder Teil der weltweiten Aktion #UniteForParkinsons, für die wir hier eine deutschsprachige Anleitung zum Download haben. Jeder kann (und soll) mitmachen!

Gerald Ganglbauer: 10 Jahre pro bono

Seit dem World Parkinson’s Day am 11. April 2008 arbeite ich mit einer kleinen Disability Support Pension ausschließlich ehrenamtlich (pro bono) als Parkinson Betroffener für Betroffene und hoffe, dass 200 Jahre nach Dr. James Parkinsons Aufsatz über die Schüttellähmung aus der Forschung endlich ein Erfolg berichtet werden kann.

Damals noch Australier, hatte ich gerade ein Jahr die Diagnose Parkinson, fand aber nur ältere oder weit entfernte Gruppen zum Austausch. Das war der Anstoß zur Gründung meiner eigenen Selbsthilfegruppe in der City of Sydney. Das Foto zeigt mich mit Chris Davis  von Parkinson’s New South Wales, der gemeinsam mit mir die Gruppe leitete.

2018 blicke ich, weitgereister Verleger, bereits auf zehn Jahre ehrenamtliche Tätigkeit zurück und schrieb in diesem Zeitraum vier Bücher über mein Leben. Meine Ultimo Support Group gibt es immer noch, doch 2010 habe ich die aus der Tätigkeit für PNSW gewonnenen Kenntnisse nach Österreich mitgebracht und die „freundliche“ Patientenorganisation Parkinsonline gegründet.

Trotz bereits sichtbarer Beeinträchtigung reiste ich 2016 nach Portland (USA) zum 4. World Parkinson Congress, will der Parkinson Community in Österreich noch zwei Jahre als Gallionsfigur zur Verfügung stehen und hoffe, dass ich mich nach dem 5. World Parkinson Congress in Kyoto (Japan) zurückziehen kann.

Dabei werde ich gerade erst 60.