PARKINSONG STORY

Seite 1 der Parkinsong Story
Projekt Dokumentation: 32 Seiten Besprechungen, Fotos, Hintergrundinformation über Parkinsong Duets und den Parkinsong Award. Die gedruckte Ausgabe erschien am 11. April 2020, dem Welt-Parkinson-Tag.

Danke

Marino Acapulco – drums, voc., synths, Alois Aigner – Graz event, Ray Andrews – vocals, Kurt Bauer – violin, Eros Bresolin – vocals, Reinhard „Bux“ Brunner – mix, label, Jacques Bush – voc., guit., synths, Kurt Christian – vocals, guitars, Brian Dakin – vocals, Alessandra Fanciulli – award, Thomas Foki – award, Willi Gerschlager – jury, Alana de la Hidalga – Spanish translation, Beate Hilker – distribution, Andy Hitchman – vocals, Nina Homayoon – award, Julia Jockelson – vocals, Albi Klinger – bass, background voc., Florian Krismer – award, David Künstner – bass, Christian Lagger – event, John Langford – vocals, guitars, Philipp Mahlknecht – award, Karl Maier – jury, Karl Miklin – drums, background voc., Martin Novak – event PR, Gerhard Paar – keys, background voc., Franz Pennauer – jury, Mario Pohn – guitars, background voc., Anni Polacsik – jury, Eli Pollard – Kyoto event, Angelika Pudmich – keyboards, Peter Purgar – photography, Peter Rosegger – event, Jürgen Rottensteiner – music PR, Gerhard Rucker – jury, Uli Sajko – vocals, Ronald Saurugg – jury, Mireille Schmitt – French translation, Johann Schwarzinger – vocals, guitars, Petra Schwingenschuh – jury, Gerd Sojka – drums, background voc., Gisi Steinert – vocals, Alexander Tschiggerl – mix, master, Flo Verant – bass, Jörg Veselka – vocals, guitars, Pete Wain – vocals, guitars, Norbert Wally – vocals, guitars, Connie Weixler – vocals, Ingrid Winkler – jury, Klaus Wohlgemuth – guit., voc.

Ozzy Osbourne

Ozzy Osbourne (71) mit Sharon Osbourne beim Grammy Award 2020

John Michael „Ozzy“ Osbourne ist ein britischer Rockmusiker. Bekannt wurde Ozzy Osbourne als Lead-Sänger der den Heavy Metal prägenden Hard-Rock-Band Black Sabbath. Als Solokünstler erreichte er ab 1980 bis Mitte der 1990er Jahre mehrere Platinauszeichnungen. Zuletzt: „Ordinary Man“ (2020)-

Parkinsong Awards Verleihung und Berichte

Medienaussendung: Patientenorganisation zeichnet herausragende Parkinson-Forschung aus

Foto: Peter Purgar (für die redaktionelle Nutzung honorarfrei) Elisabethinen-Geschäftsführer Christian Lagger, Preisträger Philipp Mahlknecht (MedUni Innsbruck), Preisträgerin Nina Homayoon (MedUni Graz), Gerald Ganglbauer (ParkinsONline) Nicht im Bild: die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger Alessandra Fanciulli, Florian Krismer (Innsbruck) und Thomas Foki (Tulln)

Fünf Arbeiten von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der Med Unis Graz und Innsbruck sowie des Universitätsklinikums Tulln teilen sich 10.000-Euro-Award.

Medizinische Forschungspreise gibt es viele, doch dieser ist außergewöhnlich: Am Donnerstag wurde in Graz erstmals der Parkinsong Award an junge Ärztinnen und Ärzte für Parkinson-Forschungsarbeiten verliehen.

Den Preis vergibt die Patientenorganisation „ParkinsONline.at“. Das Preisgeld von 10.000 Euro hat Parkinsonline-Gründer Gerald Ganglbauer vor allem über das Musikprojekt „Parkinsong Duets“ (Motto: „People with Parkinson’s can be Rockstars“) aufgetrieben.

Über die Vergabe hat eine Jury aus Patientinnen und Patienten sowie spezialisierten Ärztinnen und Ärzten entschieden.

Die Gewinnerinnen und Gewinner sind:

  • Dr. Alessandra Fanciulli, Med Uni Innsbruck
    Early Distinction of Parkinson-Variant Multiple System Atrophy from Parkinson’s Disease
  • Dr. Thomas Foki, Universitätsklinikum Tulln
    Individual Cognitive Change After DBS-Surgery in Parkinson’s Disease Patients Using Reliable Change Index Methodology
  • Dr. Nina Homayoon, MedUniGraz
    Nigral Iron Deposition in Common Tremor Disorder
  • Dr. Florian Krismer, Med Uni Innsbruck
    Morphometric MRI Profiles of Multiple System Atrophy Variants and Implications for Differential Diagnosis
  • Dr. Philipp Mahlknecht, Med Uni Innsbruck
    Performance of the Movement Disorders Society Criteria for Prodromal Parkinson’s Disease: A Population-Based 10-Year Study

Verliehen wurde der Parkinsong Award 2020 Donnerstag Abend im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz.

Rückfragen: Martin Novak, +43664 4048123 oder martin.novak@conclusio.at

Steirer des Tages

Steirer sammelt für Forschungspreis „Auch Menschen mit Parkinson können Rockstars sein“

Mit einem Musikalbum hat Gerald Ganglbauer Geld für einen neuen Parkinson-Forschungspreis gesammelt.

Von Teresa Guggenberger | 06.00 Uhr, 21. Jänner 2020

Ganglbauer will die Parkinson-Forschung vorantreiben. Foto: Lucija Novak

„Ich habe einen Motor in mir“, sagt Gerald Ganglbauer. Dieser Motor lässt ihn seit Jahren unermüdlich, ehrenamtlich für die Erforschung von Parkinson kämpfen. Zu diesem Zweck hat der Steirer im letzten Jahr das Album „Parkinsong Duets“ herausgebracht. Unter dem Motto: „Auch Menschen mit Parkinson können Rockstars sein“, nahmen Rockmusikern, wie The Base aus Graz, gemeinsam mit Erkrankten Lieder auf.

Mit diesem Projekt, das Ganglbauer ehrenamtlich durchführte, sollten aber nicht nur Parkinsonpatienten sichtbar gemacht werden. Das eigentliche Ziel des Steirers war, mit dem Verkauf des Albums genug Geld zu sammeln, um einen Preis für die Parkinsonforschung ins Leben rufen zu können. Und das ist Ganglbauer auch gelungen. Das Album wurde vielfach verkauft. Mit dem Reinerlös konnte der „Parkinsong Award“ nun mit 10.000 Euro dotiert werden. Der Forschungspreis wird am 13. Februar in Graz zum ersten Mal verliehen.

Damit möchte der 61-Jährige der Wissenschaft einen Anreiz geben, sich intensiver mit der Heilung dieser Krankheit zu befassen. Die Motivation für seine Projekte fußt in Ganglbauers persönlicher Betroffenheit. Im Jahr 2006 erhielt der damals 48-Jährige selbst die Diagnose Parkinson. Seither gründete er selbst mehrere Selbsthilfegruppen für Parkinsonpatienten, so auch in Graz. „Der Sinn des eigenen Lebens kann sich an jeder Wegkreuzung ändern“, begründet der Steirer sein Engagement.

ZUR PERSON

Gerald Ganglbauer wurde am 24. Februar 1958 in Graz geboren. Er studierte  Kommunikationswissenschaften, Journalismus und Mediensoziologie. 2006 erhielt Ganglbauer die Diagnose Parkinson. Seither setzt sich der Steirer für die öffentliche Wahrnehmung und die Erforschung der Krankheit ein.

Aber Ganglbauers Einsatz geht darüber hinaus. „Wenn man eine solche Diagnose erhält, wächst das Bedürfnis den Menschen verständlich zu machen, wie man sich fühlt“, erzählt er. Darum veröffentlichte Ganglbauer seine Autobiografie „Ich bin eine Reise“. Hinter dieser und weiteren Veröffentlichungen steht der Wunsch, Einblicke in die Erkrankung zu geben und darauf aufmerksam zu machen.

Der Parkinsong Award soll aber nicht das letzte Projekt des Steirers bleiben. Solang es seine Erkrankung zulässt, möchte Ganglbauer den Motor in ihm weiterlaufen lassen und 2022 ein neues Album mit Duetten zur Finanzierung des Awards veröffentlichen.

CD TIPP

2019 veröffentlichte Gerald Ganglbauer, das Album „Parkinsong Duets“. Darauf finden sich Duette, die Rockmusiker mit Parkinsonpatienten aufgenommen haben. Der Reinerlös fließt in den Forschungspreis „Parkinsong Award“. parkinsong.org

Gerald Ganglbauer’s Parkinsong Duets

ATS Records 2019

Drei Jahre nach Portland, USA und rechtzeitig vor Kyoto, Japan erschien dieses Album. Ich wurde inspiriert von den Welt-Parkinson-Konferenzen, die bereits fünfmal in drei Jahres Intervallen stattfanden. Vielleicht mache ich für die nächste Konferenz in Barcelona, Spanien 2022 ein Volume Two.

Über das 2019 Album erfährst du alles auf duets.parkinsong.org, anhören kannst du es gratis auf music streams von YouTube, Apple, Spotify etc. und kaufen kannst du es bei ATS-Records und natürlich auch von unserer Edition PON.

Das Album wurde vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gefördert und der Verkaufspreis jeder CD geht zu 100% in den erstmals mit 10.000 Euro dotierten Parkinsong Award 2019 für herausragende Projekte in der Parkinsonforschung.

Seriöse Quellen

Anfangs ging man noch ins Netz um planlos zu „Surfen“, heute nennt man es „Googlen“, aber wenn man wirklich den Weizen von der Spreu trennen will, muss man „forschen“, um nicht von Dr. Google falsch beraten zu werden. Wir haben uns die Mühe gemacht, die wichtigsten deutschsprachigen Quellen zu suchen und bieten hier ein Quartett aus seriösen Seiten mit brauchbaren Informationen für Parkinson Betroffene und Angehörige jeden Alters. Was einen Arztbesuch aber nicht ersetzt, wenn es wo richtig weh tut.

Nicht zuletzt weil wir hier einen alten Bekannten treffen, den Wiener Neurologen Dr. Dieter Volc, ist Netdoctor ein Brunnen an Themen, die man immer schon einmal genauer hinterfragen wollte.

onmeda-logo

Eine Suche findet 71 Artikel über Parkinson auf dieser Seite, aber noch praktischer ist eine A-Z Liste zu leicht verständlichen „Beipackzetteln“ aller Medikamente.

Das ist zwar eine deutsche Seite, die naturgemäß österreichische Pflege- gesetze nicht kennt, aber Hilfsmittel, oder barrierefreies Wohnen gibt es nirgendwo besser dargestellt.

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