Salzburg und Oberösterreich

PON NORD

PON Nord ist leider zur Zeit inaktiv.
Ein Gastgeber wird gesucht.
Auf Anfrage stellen wir aber gerne den Kontakt zur nächstgelegenen regionalen Parkinson Selbsthilfegruppe her.

Kontakt Günther GÜE Wagenthaler, Bad Ischl

Die archivierte PON Nord Seite war informativ aber entsprach nicht den europäischen Vorschriften.

Prominente Betroffene

Ottfried Fischer

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7. November 1953
Kabarettist und Schauspieler,
Deutschland

Salvador Dalí

11. Mai 1904 – 23. Januar 1989
Surrealistischer Maler,
Katalonien

Billy Connolly

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24. November 1942
Kabarettist und Schauspieler,
Schottland (Foto © Eva Rinaldi)

Linda Ronstadt

15. Juli 1946
Popsängerin,
USA

Charles M Schulz

26. Nov. 1922 – 12. Februar 2000
Comic-Zeichner (Peanuts)
USA

Robin Williams

21. Juli 1951 – 11. August 2014
Kabarettist und Schauspieler,
USA

A

Robert Abelson
Brock Adams
Muhammad Ali
Steve Alten
Genrich Altshuller
Jack Anderson (columnist)
Sparky Anderson
Frank Annunzio
Irina Antonova
Alfonso Arana
Maurice Ascalon

B

Roger Bannister
Anthony Barber
Ralph Barbieri
Martin Bayne
José Bernal
Lindy Berry
Nicholas Bethell, 4th Baron Bethell
David B. Bleak
Lionel Blue
Mocky Brereton
Bernard Buffet
George H. W. Bush

C

Brian Cant
Berugo Carámbula
Roger Caron
Humphrey Carpenter
Don Chipp
Dick Clark
Richard Clements (journalist)
Michael R. Clifford
Billy Connolly
John Cornell
Zelman Cowen
Jordan Cronenweth

D

Salvador Dalí
Bill Dana (pilot)
Richard Derrick
Basil D’Oliveira
James Doohan
Lindsay Dorrier
Robert Dryden (actor)

F

Jürg Federspiel
Nosson Tzvi Finkel (Mir)
Ottfried Fischer
Thomas R. Fitzgerald (judge)
Michael J. Fox

G

Gerald Ganglbauer
Rod Gantefoer
Chris Garland
Bill Geist
Janie Lou Gibbs
Kirk Gibson
Billy Graham
Allan Grant
Brian Grant
Grace Griffith
Andrew Grove

H

Shay Healy
Roy Heath
Fergus Henderson
Maxi Herber
Tom Hickey (actor)
Gordon Hillman
Chester Himes
George Hislop
Peter Hoagland
Margaret Hodges
Peter Hofmann
Bob Hoskins

I

Iacob Iacobovici
Johnny Isakson
Ishimoda Shō

J

Mary Jackson (actress)
Frank Jenner
Rita Joe
Charlotte Johnson Wahl
Martha Johnson (singer)
Paulo José

K

Jerney Kaagman
Wilhelm Kempff
Ray Kennedy
Guy Kibbee
Michael Kinsley
Arthur Koestler

L

Udo Lattek
Alice Lazzarini

M

Paul Madeley
John Louis Mansi
Mao Zedong
Sterling Marlin
Jim Marsh (basketball)
Terry Martin (politician)
Herbert Mayr
Duncan McDuffie
W. Grant McMurray
Alois Mock
Richard Moir
Eugenio Monti

N

Knowlton Nash
Giulio Natta
Michael Newman (lifeguard)
William Norris (CEO)

O

Eugene O’Neill
Christopher Orlebar

P

M. Scott Peck
Donald Pederson
Brent Peterson
Ben Petrick
Roger Peyrefitte
Davis Phinney
Michael Pitfield
Bud Poile
Sam Posey
Enoch Powell
Larry Powers
Vincent Price

R

Hans Ras
Michael Redgrave
Leo M. Reinbold
Janet Reno
Edith Rigby
Dorothy Comstock Riley
Freddie Roach (boxing)
Linda Ronstadt
Murray Rose (politician)
Sinclair Ross
Margaret Rule
Sonia Rykiel

S

Frithjof Sælen (writer)
Edmond Safra
Albert Sammons
Chuck Sannipoli
Charles M. Schulz
Sha’ari Tadin
Rick Shapiro
Ed Sikov
Saadi Simawe
Walter Sisulu
Neddy Smith
Chester Stranczek
Paul Sturrock

T

Tan Boon Teik
Jean-Louis Tauran
A. J. P. Taylor
Arthur Tedder, 1st Baron Tedder
Nina Temple
Richard Thompson (cartoonist)
Pat Torpey
Mirko Tremaglia
Pierre Trudeau

V

Jay Van Andel
Ivan Vaughan
Iiro Viinanen
Galina Vishnevskaya
James Vorenberg

W

Maurice White
Robin Williams
John Farnsworth Wright

 

Peter Hofmann

Star-Tenor und Rockstar, Deutschland

1994 entdeckte Hofmann an sich erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit, konnte die Auswirkungen jedoch zunächst mit Hilfe von Medikamenten beherrschen und weiter als Sänger auftreten.

Der 1944 in Marienbad (Tschechien) geborene Peter Hofmann spielte schon in seiner Jugend in einer Rock ’n‘ Rollband und betrieb erfolgreich Leistungssport (Stabhochsprung, Zehnkampf).
Als Opernsänger wurde er vor allem in Wagner-Opern bekannt, in denen er nicht nur wegen seines kraftvollen Gesangs, sondern auch wegen seiner hünenhaften Erscheinung mit einer für einen Mann ungewöhnlichen Haarpracht auffiel.
1976 gab er den Siegmund in der heute als Jahrhundertring (Richard Wagners „Ring des Nibelungen“) genannten Inszenierung von Patrice Chereau am „Grünen Hügel“ in Bayreuth. Statt der üblichen würdigen Herren im Schaffell mit Perücke sang ein blondgelockter durchtrainierter junger Bursch und tobte mit Jeannine Altmeyer über die Bühne. Anschließend kam es in den umgebenden Lokalen nicht nur zu Wortgefechten zwischen den traditionellen Wagnerianern und der gay community. Die Meinungen gingen  quer durch alle Generationen und Lager.

Parallel dazu veröffentlichte er erfolgreich einige Platten („Rock Classics“), auf denen er bekannte Rock- und Popballaden interpretierte, die ihm zahlreiche Gold- und Platin-Schallplatten einbrachten.

1990 sang er die Titelrolle im „Phantom der Oper“ in Hamburg.
Er präsentierte seine eigene Show mit dem Titel „Hofmanns Träumereien“ und tourte mit internationalen Rock-Hits, Elvis-Presley-Titeln, deutschsprachigen Liedern und später auch Country-Musik durch Europa.
Wie kaum ein anderer vor ihm wagte und schaffte er den Spagat zwischen klassischer Musik und Rock-, Pop- sowie Countrymusik.

Parkinson. Diese Krankheit passt nicht zu mir.

1994 entdeckte Hofmann an sich erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit, konnte die Auswirkungen jedoch zunächst mit Hilfe von Medikamenten beherrschen und weiter als Sänger auftreten.
Aufgrund seiner fortschreitenden Erkrankung gab er 2004 offiziell das Ende seiner Karriere bekannt. „Parkinson. Diese Krankheit passt nicht zu mir. Diese Krankheit passt zu niemandem“ – so überschrieb er sein Engagement für die Parkinson-Forschung, in der Hoffnung, dass die Erkrankung „schon bald niemandem mehr Grenzen setzen muss“. Seinen täglichen Kampf und den von mehr als 200.000 Leidensgenossen allein in Deutschland beschrieb er mit den Worten: „Sie stört und zerstört. Sie setzt immer enger werdende Grenzen.“
Die letzten Jahre bis zu seinem Tode lebte er zurückgezogen mit seiner dritten Frau Sabine und der gemeinsamen Tochter.
Im November 2010 verstarb Peter Hofmann an den Folgen einer Lungenentzündung.

2012 erschien das Buch seines Bruders Fritz Hofmann: Peter Hofmann – Geschichten aus einem bewegten Sängerleben.

Claudia Parenzan

Michael J. Fox

Filmschauspieler, Kanada und USA

Die fiktionalen Zeitreisen in seinen Hollywood-Filmen wurde von der Realität eingeholt: Am 21. Oktober 2015 war das „Zurück in die Zukunft“-Spektakel in den Kinosälen nicht nur für Fans seiner Filme ein Ereignis.

Michael J Fox in Congress © michaeljfox.org
21.10.2015: Back to the Future im KIZ Royal Kino

Der Filmdarsteller Michael J. Fox bekam mit 29 Jahren Parkinson diagnostiziert und gilt heute als das Gesicht der Erkrankung.

Er zog sich im Jahr 2000 im wesentlichen aus dem Filmbusiness zurück und gründete die Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research, die bisher 450 Millionen Dollar gesammelt hat, 89 Prozent gehen direkt in die Forschung.

Sein zum Teil heftig diskutierter öffentlicher Auftritt 2006, in dem er die körperlichen Symptome ungeschminkt gezeigt hat, haben ihm große Aufmerksamkeit in den USA gebracht.

Ziel war die unter George W. Bush höchst umstrittene Stammzellen-Forschung voranzutreiben. Er musste sich auch sagen lassen, die starken Überbewegungen seien möglicherweise nur gespielt gewesen (auch im öffentlichen Leben in Graz ist nicht sofort jede sich unkontrolliert bewegende Person als Betrunkener zu deklarieren).

Seine Bücher „A Funny Thing Happened on the Way to the Future“ (2010), „Allways Looking Up“ (2009) und „Lucky Man“ (2002, deutsch: „Comeback. Parkinson wird nicht siegen“) sind Bestseller geworden.

Nach zahlreichen Auszeichnungen für sein Filmschaffen (Golden Globe, Grammy Awards, Emmys, Goldene Kamera, …) erhielt er für sein Engagement für die Parkinson-Forschung vier Ehrendoktorwürden von der New York University, University of British Columbia, Karolinska-Institut und der Mount Sinai School of Medicine.

Nachdem er eine für ihn passende Therapie gefunden hat, ist er seit 2013 auch wieder in Serien zu sehen.

Seine Lebenshaltung ist beispielgebend: man lernt erst das zu schätzen, was man bereits hat oder dazu gewonnen hat, wenn man sieht, was verloren gegangen ist.

Claudia Parenzan

Gerald Ganglbauer: Ich bin eine Reise

COVER-Reise-U1Das Buch könnte als biografisches Dokument von einiger Relevanz gelesen werden: ein exemplarisches (oder, im Gegenteil, exzentrisches) Schicksal eines Mannes, der vom Österreicher zum Weltbürger und -reisenden geworden ist. Wenige „traveller“ unserer Generation sind tatsächlich an so vielen Orten in so vielen Ländern heimisch geworden… Und die Strategie, Notizen aus verschiedenen Jahrzehnten nebeneinander zu montieren, zeigt sehr schön die Kontinuität, aber auch die Wandlungen in der Persönlichkeit des „Helden“. – Rainer Götz

Dieses Buch ist den Frauen dieser Welt gewidmet, im Besonderen Petra Ganglbauer und Judith Steiner, sowie jenen, die ich auf meiner Reise kennen lernen durfte oder die mich ein Stück des Weges begleitet haben.

Gerald Ganglbauer: Ich bin eine Reise. Gangan Verlag, Stattegg 2014, 192 Seiten, durchgehend in Farbe, ca. 150 Abbildungen, gebunden, 21,5 x 15 cm, ISBN 978-3-900530-24-2, € 19,90

Uli Sajko und Wolfgng Pirker (Hrsg.): Wir sind bunt

Wir sind bunt.
Band 1 der Grazer Lesungen (2011)
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Mit Texten von Sabine Galler, Erna König, Evelyn Kohl, Martha Laimer, Margarita Pirker, Wolfgang Pirker, Ulrike Sajko, Heimo Wacha und Günther Wagenthaler.

Edition Art Science 2012, 112 Seiten, farbige Bildtafeln, broschiert, 10 €, ISBN 978-3-902864-02-4

Uli Sajko: Der Morgen nah

Dass die Diagnose Morbus Parkinson jedermanns Leben verändert steht außer Frage. Das musste auch die Autorin Uli Sajko erfahren, die mit 43 Jahren erkrankte. Heute malt sie in Öltechnik und schreibt Prosa wie auch Lyrik. Ein Jahr lang begrüßte sie im chat ihre Parkinson Freunde mit einem Morgengedicht, eine Auswahl findet sich in diesem 68 Seiten starken Büchlein.
Nicht immer Sonnenschein, auch das Dunkel der endenden Nacht findet darin Platz doch soll letztlich die Freude am Erwachen, die Lust auf den neuen Tag geweckt werden.

Uli Sajko: Der Morgen nah
epubli 2016, 68 Seiten, ISBN: 9783741861970, 10 €

Ronald Saurugg: Das ABC der ergänzenden Maßnahmen bei M. Parkinson

32 Seiten, broschiert, 14.8 x 10.5 cm, ISBN 978-3-900530-43-3, Edition PON, Stattegg-Ursprung September 2017

Ronald Saurugg: Das ABC der ergänzenden Maßnahmen bei M. Parkinson

Die vorgestellten Maßnahmen sollen helfen, ergänzend zur medikamentösen Therapie, den Alltag von Parkinson Betroffenen und ihren Angehörigen zu erleichtern und zu verbessern. Sie sind als praktische Tipps und Tricks zu sehen und können von jeder/jedem individuell auf ihre/seine Schwerpunkte und Interessen übersetzt werden. Besonders wichtig ist mir, dass sich Partner und Angehörige in diesen Maßnahmen wiederfinden und sich die eine oder andere Anregung mitnehmen können.

Ich danke ganz besonders Uli Sajko für die Idee zu einem derartigen ABC.